Berlin 26.10.17
Hoffnung nach Operation auf dauerhafte Anfallsfreiheit

Eine epilepsiechirurgische Operation kann dauerhafte Anfälle verhindern, wenn die medikamentöse Therapie mit verschiedenen Wirkstoffen nicht greift. Jedoch dauert die Therapiephase durchschnittlich 16 Jahre, bevor eine Operation bei fokalen Anfällen durchgeführt wird. Da Dreiviertel der Epilepsien im Kindesalter beginnen, folgen den Anfällen häufig soziale, schulische und berufliche Beeinträchtigungen. Das Wichtigste ist die genaue Lokalisation der epileptogenen Hirnregion, die dann entfernt wird, so Prof. Wellmer aus dem Epilepsiezentrum Bochum.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) und die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN) plädieren für ein Umdenken bei der Behandlung von Epilepsien, da bei Operationen 6 von 10 Patienten Anfallsfreiheit erlangen.

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